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Herbsthagel sind selten

Herbsthagel sind selten

Autor: This Rutishauser, OpenNature.ch | Eintrag erstellt am 10.10.2014

Was auf den ersten Blick wie Schnee im Oktober aussah, war tatsächlich eine dicke Schicht Hagel. Am Sonntagnachmittag entlud sich ein aussergewöhnlich heftiges Gewitter über der Nordwestschweiz. Um etwa 16 Uhr bildete sich über dem Jura eine mächtige Gewitterzelle und zog von dort Richtung Laufental, südlich an Basel vorbei und über Liestal nach Rheinfelden. So sagte es Cédric Sütterlin von Meteonews der Zeitung «20 Minuten». Die Zelle war mit 14 Kilometern Höhe ziemlich gross, sagt der Meteorologe. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz gab eine Unwettermeldung heraus.

Ein solch starkes Gewitter sei für den Oktober sehr aussergewöhnlich und wäre sogar im Sommer speziell, so Sütterlin. Bei der aktuellen Zelle könnte es sich «aufgrund der langen Lebensdauer» sogar um eine Superzelle handeln. Um 18 Uhr war sie immer noch intakt, normalerweise dauert ein Gewitter nur 30 bis 60 Minuten. Auf dem Radar erkenne man ausserdem, dass das Gewitter eine gewisse Eigendynamik aufweise und von West nach Ost ziehe. «Das haben wir nicht erwartet», sagt Sütterlin. Wann die Zelle wieder zusammenfalle, sei unklar.

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